Wettstrategien

Alles über Money-Management: Teil 1

Alles über Money-Management: Teil 1
Alles über Money-Management: Teil 1
Gut wettet, wer gut setzt“ – eine alte Wettweisheit, die sehr vielseitig gedeutet werden kann. Gut setzen kann vieles bedeuten: eine hohe Trefferquote haben, wäre zum Beispiel gut gesetzt. Oder etwa nicht? Heute erwartet sie ein etwas ketzerischer Artikel über Einsätze, Money-Management und Staking.
 
60 bis 70 Prozent Trefferquote, das wäre gut gesetzt! Oder? Sie können Trefferquoten von 60 oder 70 Prozent haben und Verlust machen, wenn Sie immer auf Favoriten setzen. Sie können 60 oder 70 Prozent treffen und deutlich weniger Gewinn machen als andere, wenn Sie beim falschen Buchmacher auf kleine Quoten spielen. Sie können 60 oder 70 Prozent treffen und verlieren, weil Sie notorischer Kombiwetter sind. Und sie können beim richtigen Bookie, mit Einzelwetten und guten Quoten mit 60 bis 70 Prozent Trefferquote verlieren, wenn Sie einfach die falschen Summen setzen. Money-Management, die Kunst des Abwägens der Einsätze, ist der Schlüssel zum wirklich erfolgreichen Wetten!
 
Nicht nach Gefühl
Viele Leute setzen nach Gefühl: auf ein vermeintlich sicheres Ding kommt mehr Geld, auf einen reinen Bauchtipp riskiert man nur mal ein paar Euro. Der Ansatz ist zwar nicht ganz falsch, braucht jedoch Systematisierung um auf Dauer wirklich Profite abzuwerfen. Manche Menschen machen dies, indem sie Einheiten oder auch Units vergeben. Eine Einheit ist die kleinste Wettsumme, die gespielt wird, beispielsweise ein Euro. Bei „sichereren“ Spielen setzt man dann zwei Units, drei Units und so weiter. Mancher unterteilt seine Wetten in Klassen von 1-10 Units. Dabei stellt sich jedoch die Frage, wieso ein Spiel zehnmal so sicher sein soll, wie ein anderes. Und wenn es theoretisch Spiele mit Einsätzen von bis zu zehn Units gibt, wieso sollte man dann überhaupt die Spiele mit einer oder zwei Einheiten spielen? 
 
Unattraktiv aber wichtig
Money-Management ist extrem wichtig, aber es ist auch nicht einfach. Halten wir fest, dass ein System zur Festlegung von Einsätzen notwendig ist, um impulsiven Wetten vorzubeugen und das Beste aus der jeweiligen Trefferquote zu machen. Nutzen Sie diesen „ketzerischen“ Ansatz als Diskussionsgrundlage mit Wettfreunden und werden Sie sich zunächst über ihr eigenes Wettverhalten klar. In der kommenden Woche stellen wir Ihnen an dieser Stelle verschiedene Konzepte zum Money-Management vor. Alle erfordern Disziplin und keines davon wird Ihnen den Rausch einer völlig übertriebenen Highroller-Wette einbringen. Langfristiger Wetterfolg ist eben ein stetiges Ringen mit sich selbst und äußerlich nicht immer das attraktivste, aufregendste Modell. Aber der Kontostand wird dafür mit der Zeit immer attraktiver.

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