Langzeitwette

Matchball daheim für die Skyliners
Danilo Barthel (links / Bayern München) im Zweikampf mit Quando Robertson von den Skyliners
 
Die ersten drei Spiele sind im Viertelfinale der Play-Offs in der BBL gespielt, die im Modus „Best of five“ ausgetragen werden. Drei Siege reichen also zum Weiterkommen. Mit Meister Bamberg ist so auch schon das erste Team im Halbfinale.
 
Nach einer durchwachsenen Hauptrunde, die mit dem vierten Platz endete, hatte man die Telekom Baskets aus Bonn als Gegner in der ersten Play-Off-Runde. Nach einem 87:74 daheim und einem 90:82 in Bonn nutzte man den ersten Matchball daheim prompt und siegte auch in Spiel drei mit 75:70. Der Gegner für Brose Bamberg wird der Sieger aus der Viertelfinalserie zwischen den Frankfurt Skyliners und Bayern München sein.   
          
Alba weiter, München raus?
Während der Meister aus Bamberg wie erwähnt in der Hauptrunde schwächelte, war der Pokalsieger aus München das überragende Team. Mit 31 Siegen in den 34 Partien dominierte man die Liga nach belieben. Zudem sicherte man sich bereits im Februar den Pokalsieg. Hier gewann man im Finale gegen Alba Berlin mit 80:75, die in der Hauptrunde mit vier Punkten weniger als die Bayern auf dem zweiten Platz landeten. Alba hat es so nun in der ersten Serie der Finalrunden mit den siebtplatzierten EWE Baskets aus Oldenburg zu tun. Nach einem deutlichen 114:88-Sieg für Alba in der Hauptstadt konnten die Oldenburger den Heimvorteil im zweiten Duell ausnutzen und schlugen die Berliner mit 105:100 nach Verlängerung. Nach Ende der regulären Spielzeit hieß der Spielstand hier noch 92:92. Das dritte Match fand dann wieder in Berlin statt, wo dann der Favorit um den Most Valuable Player der Saison, Luke Sikma, mit 96:79 gewann. Sikma kam dabei, im Stile eines MVPs, auf ein Double-Double (18 Punkte & elf Rebounds). Nun kann Alba am Dienstag (19 Uhr) in Oldenburg alles klar machen. Alles klar machen können am gleichen Tag auch die Frankfurter Skyliners, die gegen Bayern München nach den ersten drei Duellen mit 2:1 vorne sind. Die Frankfurter behaupteten mit vier gewonnen Spielen in den letzten fünf Partien der Hauptrunde den achten Platz vor Würzburg und hatten so am Ende eine 19-1-0-14-Bilanz vorzuweisen. Somit geht es nun im Viertelfinale gegen den Erstplatzierten aus dem Süden. Das erste Match dieser Serie fand auch in der Landeshauptstadt Bayerns statt. Wie in den beiden Spielen der Hauptrunde, wo die Münchner mit 72:60 und 87:83 als Sieger vom Pakett gingen, ließen die Gastgeber auch hier nichts anbrennen und schickten die Hessen deutlich mit 85:72 wieder in Richtung Heimat. Vier Tage später stieg dann Duell Nummer zwei in Frankfurt. Hier sicherten sich die Skyliners den Sieg. Am Ende hieß es 75:69, bevor es wieder nach München ging. Zehnmal traten die Frankfurter in München bis dato an und konnten dabei kein einziges Match für sich entscheiden. Auch am Samstag bahnte sich lange Zeit keine Überraschung an. Im ersten Viertel fielen nur 25 Punkte, wobei kein einzger Dreier getroffen wurde. 13:12 führten die Bayern hier. Bis zur Halbzeit bauten die Hausherren dann diese zaghafte Führung aus und gingen mit einem deutlichen 39:25 in die Pause. Im zweiten Durchgang kamen die Gäste aber beeindruckend zurück, was auch an einer starken Dreierquote von 85% (elf aus 13) lag. Am Ende konnten die Fraport Skyliners tatsächlich mit 86:83 gewinnen, stohlen den Bayern so die dritte Partie und haben nun im vierten Spiel den Matchball zuhause, welches am Dienstag um 19 Uhr in der Fraport Arena ausgetragen wird. Mut kann den Hessen die jüngste Form zuhause machen. Vier der letzten fünf und sechs der letzten acht Matches gewann man. Ebenfalls nur noch einen Sieg brauchen die MHP Riesen Ludwigsburg, die es als dritter der Hauptrunde mit dem sechsten medi Bayreuth zu tun haben. Beide bisherigen Partien gewann Ludwigsburg mit 104:85 bzw. 79:74, wodurch das Weiterkommen nur noch eine Formsache ist. Am Dienstag um 20.30 wird man im Heimspiel wohl den Halbfinaleinzug perfekt machen. 
 
 

Kontakt  

Deutscher Sportverlag
Redaktion tippmit

Friesenplatz 16
50672 Köln
Deutschland

Tel.: +49 (0)221/25 87-319/320
Fax: +49 (0)221/25 87-540

E-Mail: tippmit(at)sportverlag.de