Langzeitwette

 
In den Final-Playoffs der Deutschen Eishockey-Liga zwischen dem EHC Red Bull München und den Eisbären Berlin steht es nach Spielen 1:1. Am Sonntag setzten sich die Münchner nach regulärer Spielzeit in der Berliner Mercedes-Benz-Arena mit 5:4 durch, nachdem der Meister der beiden vergangenen Spielzeiten das erste Duell am Freitag auf eigenem Eis  mit 3:4 hatte abgeben müssen.
 
Auf die weiteren Spiele der Finalserie können Sie im PLUS-Programm von ODDSET wetten. Auch die Siegerwette ist noch im Programm. Wer sich hier vor Wochen noch auf die weiterhin favorisierten Münchner festgelegt hatte, konnte mit Quoten um 3,00 kalkulieren. Nun ist der Wert für das Team von Meistermacher Don Jackson auf 1,40 gesunken. Wer den Eisbären von Ex-Bundestrainer Uwe Krupp den finalen Coup zutraut, kann noch mit einer  Quote von 2,30 rechnen. Lukrativer sind nun Wetten auf die Spielverläufe und Resultate. Das nächste Duell findet am Mittwoch (19.30) in München statt, weiter geht es am Freitag auf Berliner Eis (ebenfalls um 19.30 Uhr). Spiel fünf ist für Sonntag Nachmittag terminiert, in Berlin geht es ab 14.30 Uhr rund. Die Münchner beendeten die Vorrunde mit sechs Punkten Vorsprung auf Berlin, das ist im Eishockey ein überschaubarer Wert, die Vorrunde der DEL umfasst 52 Spiele. Deshalb ist es keine Überraschung, dass es zwischen den beiden Final-Teams eng zugeht, sehr gut möglich ist, dass sich die Serie auch noch in die kommende Woche erstreckt. Spiel sechs würde am 24. April in Berlin steigen (Dienstag), der Meister würde spätestens am 26. April (Donnerstag) in München gekürt  werden. Vorteil des Sieges des EHC Red Bull in der Punkterunde ist das Heimrecht im letzten Finalspiel. Das könnte letztlich den Ausschlag zum Titelgewinn geben. Auch wenn man nun zunächste mit einer Niederlage gestartet ist.  Die Münchner waren in der Punkterunde im Olympia--Eissportzentrum nur schwer zu knacken, verloren lediglich sechs der 26 Auftritte dort (15-5-1-5-Bilanz - Siege nach regulärer Spielzeit, Siege nach Overtime, Niederlagen nach Overtime und Niederlagen nach 60 Minuten). Nur die im Halbfinale ausgeschiedenen Nürnberger waren einen Tick besser.  München war zudem das beste Auswärtsteam (15-1-4-6), Zweitbester waren die Eisbären mit einer 14-1-4-7-Bilanz.       
 
Kein Torefestival
In der Vorrunde hatte sich rasch die Dreiergruppe mit München, Berlin und Nürnberg vom Rest des Feldes abgesetzt, es kristallierte sich eine Dominanz dieser drei auch finanzstarken Teams heraus, die die Perspektiven der Verfolger von vorneherein reduzierte. In der DEL-Geschichte hat es mehr als einmal Meister gegeben, die die Vorrunde im Mittelfeld abgeschlossen hatten, etwa den ERC Ingolstadt, der sich den Titel 2013/14 nach einem neunten Rang in der Punkterunde sicherte. In diesem Jahr schien ein solches Szenario  kaum denkbar. Die üblichen Verdächtigen, wie etwa die vielfachen Ex-Meister Kölner Haie oder die Adler Mannheim, schwächelten, waren mit sich selber beschäftigt, wechselten die Trainer und mussten lange um den direkten Playoff-Einzug bangen. München gab im Viertelfinale und im Halbfinale jeweils nur ein Spiel ab, schaltete zunächst die Fischtown-Pinguins Bremerhaven (Vorrunden-Neunter) mit 4:1 aus, dann die Adler   Mannheim (die sich im Endspurt noch Platz fünf gesichert hatten). Berlin hatte es zunächst mit dem Vorjahres-Vizemeister Grizzlys Wolfsburg zu tun (Punkterunden-Siebter), ging hier ebenfalls nach fünf Auftritten als Seriensieger vom Eis. Gegen Nürnberg benötigte man im Halbfinale ein Spiel mehr (4:2). Inklusive der Punkterunde ging bisher nur eines der sechs Spiele zwischen Berlin und München in die Verlängerung, München gewann zwei der drei Heimspiele nach regulärer Spielzeit, verlor nun den Playoff-Auftakt, ebenfalls nach 60 Minuten. In Berlin gingen die Hausherren in beiden Auftritten als Sieger vom Eis, im Oktober siegte man 5:4 nach Penaltyschießen, im Februar 3:2 nach 60 Minuten. Schlüssel zur Berliner Niederlage am Sonntag war das schwache Powerplay der Eisbären, acht Überzahl-Situationen wurden nicht genutzt. München hingegen scorte gnadenlos, auch das nach einer Fünf-Spiele-Sperre zurückgekehrte Rauhbein Steven Pinizzotto traf. München bleibt deshalb für den Mittwoch Favorit für einen Erfolg auf eigenem Eis, auch nach regulärer Spielzeit. Seriöse Prognosen für Spiel vier lassen sich erst nach diesem Match abgeben, in Spiel fünf würde man aber wieder mit einigen Vorteilen gehen. Torefestivals wie in den ersten beiden Finalduellen sind nicht zwingend, am Mittwoch ist „Unter 5,5“ drin.               
 
 

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