Langzeitwette

Hamilton verteidigt seine Führung
Sebastian Vettel (links) und Lewis Hamilton nach dem GP in Monza
 
Ausgerechnet in der Heimat der Ferarris holte sich Lewis Hamilton die WM-Gesamtführung. Durch den Sieg des Mercedes-Piloten in Monza wurde Sebastian Vettel von der Spitze verdrängt und geht mit drei Punkten Rückstand (235) in der Fahrerwertung in das kommende Rennwochenende. Vettel wurde in Italien hinter Daniel Ricciardo (Red Bull) Dritter und holte somit in allen bisherigen Rennen Punkte (mindestens sechs). Wichtig für den Heppenheimer ist es, keine Ausfälle zu haben um so im Kampf um die Weltmeisterschaft mitsprechen zu können. Denn der heiße Zweikampf geht in Singapur in eine neue Runde. 
 
Moderner Gliter-Grand-Prix
Galt früher doch Monaco als das modernste und glänzende Rennen des Kalenders, wurde dank der globalen Expansion der Formel 1 schnell klar, dass der Marina Bay Circuit von Singapur ein Prestige-Projekt sein wird. Seit 2008 werden dort die Rennen der Königsklasse im Motorsport gefahren, im spektakulären Flutlicht vor strahlender Skyline.
Der Kurs verlangt den Fahrern einiges ab. 23 Kurven müssen 61 mal durchfahren werden, die Konzentration muss demnach immens groß sein, Pausen gibt es keine. Die Fahrtzeit beträgt hier auch ohne Regenpausen knapp zwei Stunden und ist hiermit eines der längsten im gesamten Kalender. Spektakuläre Bremsmanöver vor 90-Grad-Kurven, kurze Geraden zum Überholen und eine enge, ummauerte Strecke laden den Motorsport-Fan zum Mitfiebern ein. Im letzten Jahr holte sich Weltmeister Nico Rosberg hier den Sieg, Sebastian Vettel konnte derweil drei der letzten fünf Jahre hier als erster über die Ziellinie fahren und führt mit vier Siegen die Statistik in Singapur an. Dazwischen, im Jahr 2014, siegte der heutige WM-Führende Hamilton. Aufgrund der letzten Jahre ist auch in diesem Rennen Sebastian Vettel quotentechnisch Favorit. ODDSET belohnt den Tipper mit einer ordentlichen Quote, dicht gefolgt von Rivale Hamilton. Hier könnte es sich lohnen, den Briten auf „1“ zu setzen, nachdem die WM-Führung übernommen wurde, sollte diese auch verteidigt werden.
 
Großes F1-Beben?
Derweil macht die Formel 1 mit anderen Themen aktuell auf sich aufmerksam. Toro-Rosso-Pilot Carlos Sainz (ESP) könnte eine wahre Welle von Ereignissen auslösen. Der Spanier könnte bereits an diesem Wochenende neuer Teamkollege von Nico Hülkenberg bei Renault sein. Dafür würde Toro-Rosso Renault als Motorenpartner freigeben und zu Honda wechseln. Den Platz bei Renault könnte demnach McLaren einnehmen, Pilot Fernando Alonso derweil weiterhin bei McLaren bleiben können und mit seinem „Wunsch-Antrieb“ fahren können. Von Renault weg wäre dann Red Bull - das Team wolle angeblich mit Honda-Antrieben ab 2019 fahren. Was ein Durcheinander.

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